Warum dir klassische Gesprächstherapie bei Angst(-störung) oft nicht hilft – und was es stattdessen braucht
- PIA
- 6. Mai 2025
- 2 Min. Lesezeit
Wenn du diesen Artikel liest, dann hast du vermutlich schon einiges versucht, um deine Angst loszuwerden. Vielleicht warst du in Therapie, dir Bücher gekauft oder dich in Foren durchgelesen. Und trotzdem ist sie noch da – diese Angst, die deinen Alltag einschränkt, dich nachts wachhält oder dich daran hindert, einfach normal zu leben.
Ich möchte dir heute einen anderen Blickwinkel zeigen. Einen, der nicht gegen die Therapie spricht – aber erklärt, warum sie bei vielen Frauen mit tiefsitzenden Ängsten allein oft nicht ausreicht.
"In der Therapie reden wir viel – aber es ändert sich nichts."
Diesen Satz höre ich immer wieder von meinen Klientinnen. Vielleicht kennst du ihn auch. Du gehst zur Gesprächstherapie, redest über deine Angst, deine Vergangenheit und Kindheit, deine Beziehung zu deinen Eltern. Es ist wichtig, das alles auszusprechen. Aber irgendwie bleibst du trotzdem in der Angst stecken.
Warum?
Weil deine Angst nicht im Kopf entstanden ist – sondern im Körper gespeichert ist.
Und genau da setzen wir im somatischen Coaching an.
Angst sitzt im Nervensystem, nicht in der Logik
Angst ist eine körperliche Reaktion. Dein Herz rast, dein Atem wird flach, deine Muskeln spannen sich an. Dein System geht in Alarmbereitschaft. Selbst wenn dein Verstand weiß: "Ich bin eigentlich sicher" – dein Nervensystem glaubt das nicht. Weil es gelernt hat, dass bestimmte Situationen (allein sein, ein bestimmter Ort, ein Gespräch) Gefahr bedeuten.
In der klassischen Therapie sprechen wir oft darüber. Das kann helfen. Aber der Körper hört leider nicht zu, wenn wir nur reden.
Er braucht andere Sprache: Berührung, Bewegung, Atem, Ausdruck.
Was du brauchst, ist kein neues Gespräch – sondern eine neue Erfahrung im Körper
Nämlich die Erfahrung, dass du sicher hier bist!
Genau das machen wir in meinem Einzelcoaching mit somatischen Methoden:
Wir gehen gemeinsam in das, was dein Körper gespeichert hat. Nicht, um dich zu überfordern – sondern um dich ganz sanft wieder in Sicherheit zu bringen. Damit dein System lernt: Ich bin heute nicht mehr in Gefahr. Ich kann entspannen.
Dazu nutzen wir z. B.:
Atemarbeit
achtsame Berührung (auch verbal)
körperorientierte Visualisierungen
geführte somatische Übungen mit einem bestimmten Effekt
deine Stimme
kleine Bewegungen
Es geht nicht darum, deine Angst loszuwerden. Es geht darum, wieder in Kontakt mit dir zu kommen – sodass die Angst beruhigen kann.
Du musst das nicht allein schaffen
Wenn du das Gefühl hast: "Ich hab schon so viel versucht und nichts hat geholfen" – dann bist du nicht allein. Viele meiner Klientinnen sagen genau das.
Aber sobald wir mit dem Körper arbeiten, passiert etwas Neues: Die Angst wird weicher. Sie bekommt Raum. Und dann verliert sie ihre Macht.
Wenn du das erleben willst, lade ich dich von Herzen zu einem kostenlosen Kennenlerngespräch ein:
Weiterführender Support für dich:
Hol dir meinen kostenlosen SOS-Guide bei Angst & Panikattacken
Probier meine somatische Meditation auf YouTube
Folge mir auf Instagram für ehrliche Einblicke, Tools und Inspiration
Von Herz zu Herz
Deine Pia

Kommentare